Innovatives Asset Management

Asset Management ist meine Leidenschaft und meine Berufung. Durch die enge Verbindung von Finanzwissenschaft und Asset Management bietet mein Unternehmen JRC Capital eine breite Palette bewährter Lösungen im Capital Management. Unsere Kunden profitieren dabei von unserem Know-how im Bereich profitabler quantitativer Handelssysteme.

Werte

Asset Management made in Berlin

Wissenswertes

Jannis Raftopoulos

Mein Name ist Jannis Raftopoulos und ich begrüße Sie auf meiner persönlichen Webseite. Als Geschäftsführer der JRC Capital Management Consultancy & Research GmbH in Berlin interessiere ich mich für die bestmögliche Praxisverbindung von Finanzwissenschaft und Asset Management.

Schon während meines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin folgte ich meiner Leidenschaft und wählte die Schwerpunkte Finanzwirtschaft und Investments. Nach meinem Abschluss im Jahr 1984 fokussierte ich mich dann auf die fundamentale und technische Analyse von Finanzinstrumenten und computerunterstützte Prognoseverfahren.

Die späten 80er und frühen 90er Jahre standen ganz im Zeichen von KI (Künstlicher Intelligenz). Was lag da näher, als den Einsatz von maschinellen Lernverfahren zur Entwicklung und Optimierung automatisierter Handelssysteme einzusetzen? Viele Versuche scheiterten damals leider, weil die Berechnungen aufgrund zu geringer Rechenleistung viel zu zeitaufwendig waren. Was nützen Prognosen für morgen, wenn die Ergebnisse erst übermorgen vorliegen? Gepaart mit heutiger IT-Technologie kommen aber viele der damals entwickelten Methoden inzwischen erfolgreich zum Einsatz.

Die Entwicklung von Intraday-Modellen war damals eine echte Herausforderung und Herausforderungen haben mich schon immer gereizt.

Die Pionierarbeit geschah in wissenschaftlichen Forschungsprojekten wie dem ACE-Projekt (Analyst’s Control Environment). Als freier Finanzberater hatte ich bereits in mehreren ESPRIT-Projekten die Entwicklung computerunterstützter Entscheidungssysteme für Banken verantwortet. ESPRIT steht für European Strategic Program for Research in Information Technology und war eine Serie von Forschungs-Rahmenprogrammen, in denen die Europäische Union zwischen 1984 und 1998 ihre thematischen Vorgaben für die Forschungsförderung festgelegt hatte.

ACE (ESPRIT-Projektnummer 22271) war jedoch das erste Projekt, das ich kurz nach Gründung der JRC GmbH im Jahr 1995 konzipierte, initiierte und für das ich als Koordinator sowie Projektmanager für die Kommunikation zwischen den Projektpartnern und der EU verantwortlich war. Es entstand aus der Idee heraus, zusätzlich zu den Börsenkursen auch die Schlagzeilen der Finanznachrichten einer automatischen Analyse zugänglich zu machen. Die Textanalyse steckte damals noch in ihren Kinderschuhen und erste Ansätze bestanden in der Anwendung einfacher statistischer Verfahren auf einzelne Schlüsselworte. ACE entwickelte eine Plattform, in die einige Werkzeuge zur Textanalyse integriert waren und auf der erstmalig eine kombinierte Analyse numerischer und textlicher Zeitreihen möglich war.

Als Nachfolgeprojekt von ACE kann das ebenfalls von mir initiierte Projekt GIDA angesehen werden, das von 2001 bis 2004 (unter der Projektnummer IST-2000-31123) im 5. Forschungsrahmenprogramm durchgeführt wurde. Sein Ziel bestand ebenfalls in einer Plattform zur gemeinsamen Analyse von Text und numerischen Zeitreihen. Der Schwerpunkt lag allerdings auf dem Aspekt der Entwicklung neuer Informationsdienste für Privatinvestoren. Der Beitrag der JRC bestand wieder in der automatischen Bereitstellung von Handelssignalen durch unsere Handelsmodelle.

Das Projekt nahm eine Vorreiterrolle im Bereich Webservices und Service Engineering ein. Für mich stand allerdings eher der Personalisierungs-Aspekt der Finanzanwendung im Vordergrund. Es war die Zeit, als an ersten Recommender-Systemen gearbeitet wurde, d.h. Systemen die selbständig aufgrund eines Nutzerprofils sowie durch Beobachten der Nutzeraktionen Vorschläge machen konnten, so wie heutzutage die Amazon-Plattform. Die Möglichkeit, Inhalte und Darstellung der angebotenen Informationen (Texte, Kurse, Signale etc.) relativ frei auswählen und kombinieren zu lassen, eröffnete die Chance, Dienstleistungen sehr dicht an die Vorlieben und den Kenntnisstand der Nutzer anpassen zu können.

Mit hochkarätigen europäischen Forschern gemeinsam Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen, ist immer noch eine der spannendsten Aufgaben, die ich mir vorstellen kann.

Im Jahr 2007 entwickelten wir die Idee für das TREMA-Projekt. Es ging wiederum um die zeitgleiche Analyse numerischer Daten und Finanznachrichten, wobei der Schwerpunkt auf der Entwicklung eines Trend-Erkennungs-Tools für Nachrichten lag. In dem hierfür zusammengestellten Forschungsverbund Berliner Unternehmen und der FU-Berlin wirkte ich als Projektkoordinator.

Zuletzt habe ich mich intensiv im Rahmen des ENSURE-Forschungsprojekts engagiert, das von der EU gefördert wurde. Seit Februar 2011 hat sich ein Team aus 13 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit der Langzeitarchivierung digitaler Datenmengen befasst. Die Teilnehmer kamen aus neun Ländern und die Projektleitung hatte IBM Israel inne. Dafür erstellte ich mit meinen Mitarbeitern von JRC Capital eine Fallstudie über die Langzeitarchivierung von Finanzmarktdaten und Handelsmodellen, die diesbezügliche Compliance-Richtlinien für Finanzdienstleister berücksichtigte. Außerdem haben wir zur ökonomischen Modellierung und Bewertung alternativer Archivierungsszenarien beigetragen.

Als Geschäftsführer der JRC Capital Management Consultancy & Research GmbH bin ich stets an der bestmöglichen Praxisverbindung von Finanzwissenschaft und Asset Management interessiert.

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