In Zeiten von divergierenden Verfahrensweisen der verschiedenen Zentralbanken, sehen sich viele Anleger mit Problemen konfrontiert. Während die EZB mit Leitzinssenkungen versucht die Wirtschaft anzukurbeln, warten Marktteilnehmer gespannt auf die Ankündigung der Zinserhöhung der FED. Informationen, Gerüchte oder Konferenzen bezüglich neuer Entscheidungen, führen immer wieder zu Unruhen auf den Märkten. Der Devisenexperte Jannis Raftopoulos aus Berlin äußert sich dazu kritisch „ Besonders seit dem Brexit Referendum sind die Märkte empfindlich. Besondere Vorsicht ist geboten.“

Doch wozu rät der Forex-Experte in turbulenten Zeiten? „ In erster Linie ist aktives Management unentbehrlich. Die Renditen von Anleihen sind gering und größeres Wirtschaftswachstum wird nicht erwartet. Aus diesem Grunde muss dynamisch agiert werden.“, sagt der Devisenexperte. Klar ist, dies ist nur mit dem nötigen Know-How möglich. Allerdings werden in letzter Zeit zunehmend digitale Erfindungen vorgestellt, die den Kontakt zwischen Kunden und Asset- Managern erleichtern oder sogar ersetzen sollen. Doch wie steht Jannis Raftopoulos zu Erfindungen wie diesen? „ Es ist kein Wunder, dass die Digitalisierung auch im Bereich des Asset-Managements zu neuen Erfindungen führt. Nichtsdestotrotz sollte die Nachfrage nach Asset-Managern steigen, da bei speziellen Assetklassen der persönliche Kontakt zum Manager von großer Bedeutung ist. Im Großen und Ganzen ist der Weg zum Asset-Manager unvermeidlich, wenn man nach Renditealternativen sucht.“

(Auszug aus einem Beitrag für CITYWIRE. Den gesamten Artikel finden Sie hier: citywire.de)